You are currently viewing 12 Gründe, die die meisten Frauen davon abhalten nach einer Krise wieder in die Kraft zu kommen und endlich glücklich zu werden (Teil 1/3)

12 Gründe, die die meisten Frauen davon abhalten nach einer Krise wieder in die Kraft zu kommen und endlich glücklich zu werden

(Teil 1/3)

Fast jede Frau hat sie bis zur Mitte des Lebens mindestens einmal erlebt: die Lebenskrise. Egal wie sie ausgelöst wurde: durch Krankheit, Tod, Trennung oder einfach ein besonders „schlecht sitzendes“ Leben, sie kann jeden von uns treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Stand. Nicht selten gelangen wir schließlich an den Punkt: So geht es nicht weiter, ich brauche dringend einen Neuanfang. Einfach wieder neu anfangen, alles auf Null setzen und neu durchstarten. Egal auf welchen Wegen es uns an diesen Wendepunkt im Leben verschlagen hat, letztlich können wir viel richtig – und viel falsch – machen auf unserer Reise nach oder während einer Krise in ein selbstbestimmtes, erfülltes und glückliches Leben. Ich verrate Dir jetzt ein Geheimnis, das ich auf meinem Weg durch meine Krisen gelernt habe: Dieses Glück steckt bereits in Dir – das, was Dich davon abhält allerdings auch. Das sind die 12 Gründe, die die meisten Frauen davon abhalten nach einer Krise wieder in die Kraft zu kommen und endlich glücklich zu werden:

1. /Nicht akzeptieren der Krise

Oft versuchen wir die Krise zu verdrängen – nicht zuletzt, weil der Schmerz manchmal unerträglich scheint. Aber leider verschwinden Krisen und verdrängte Gefühle nicht so einfach und erst recht nicht von alleine. Sie stecken in unserem Unterbewusstsein fest und arbeiten dort weiter und irgendwann brechen sie wieder hervor. Ich hatte vehement versucht den Tod meiner Mutter zu verdrängen. Ich kam weder mit mir noch mit meinen Gefühlen klar und „flüchtete“ für 4 Jahre ins wunderschöne Taiwan, um den schmerzhaften Erinnerungen zu Hause zu entkommen. Dort lernte ich aber auch, dass man Krisen nicht mal auf der anderen Seite der Erde entkommen konnte. Ausgelöst durch Gerüche oder ähnliches brach ich oft in Tränen aus. Das ging so weit, dass ich mir selber schlichtweg „zu anstrengend“ wurde und ich mich gezwungen sah mich mit dem Tod meiner Mutter endlich auseinanderzusetzen. Sobald ich meine Gefühle zuließ, konnten ich allmählich Frieden mit ihnen schließen – der Schmerz blieb, aber er kontrollierte mich nicht mehr. Mich dem Schmerz und der Erinnerung zu stellen, sie endlich zu akzeptieren, kam auch wieder das Glück in mein Leben. Nachdem ich in den ersten 2-3 Monaten in Taiwan knapp 10kg(!!! ich sah schrecklich aus) zugelegt hatte, machte ich wieder Sport, und fing trotz – oder gerade wegen – meiner Höhenangst mit Klippenklettern an, nahm die überschüssigen Pfunde wieder ab und lebte endlich wieder auf. Der erste Schritt zur Heilung nach meiner Krise war also die Akzeptanz der Situation.

2. /Das verkannte Potential einer Krise

"Worauf es ankommt, das sind nie die Bedingungen, die man vorfindet, sondern das ist stets das Lebenswerk, das man daraus gemacht hat."

Wenn wir mitten in einer Krise stecken, haben wir nicht selten das Gefühl, dass sie uns unglaublich überfordert. In einer Krise müssen wir alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren und über uns hinauswachsen, um sie zu überwinden. Oft genug ist der Weg aus der Krise kein Sprint, sondern eher ein Marathon – oder im Nachhinein ein Abenteuer, das wir erst nach Überstehen der Krise auch als Chance anerkennen konnten – nichts worum wir uns geschlagen hätten es zu erleben, aber im Nachhinein etwas, aus dem wir ungeahnte Kräfte freigesetzt haben, die uns aus der Krise rauskatapultiert haben und uns über uns hinauswachsen ließen. Nicht selten eröffnen uns überstandene Krisen den Weg in neue Perspektiven aufs Leben und unsere Fähigkeiten. Eine Erfahrung, die uns – richtig genutzt – den Weg in ein erfülltes Leben weisen kann.

3. /Fehlender Sinn im Leben

"Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung! Sowie – damit verbunden – die möglichst umfassende Ausschöpfung der individuell gegebenen Möglichkeiten und Talente."

Nach überstandener Krise haben wir uns nicht selten tiefgehend verändert. Nicht immer offensichtlich, aber um die Krise zu überwinden, mussten wir an uns arbeiten und somit ein stückweit (oder auch etwas weiter) verändern und nicht selten geht dabei der alte Sinn im Leben verloren – oder er war auch vorher nie klar definiert. Aber unser Sinn im Leben oder auch unsere Berufung sind der Anker und unsere lenkende Kraft in einem Leben anzukommen, in dem wir uns erfüllt fühlen. Die Fragen, die wir uns hier stellen dürfen, sind nach dem japanischen IKIGAI (Sinn im Leben): Was liebst Du und was bereitet Dir Freude? Worin bist Du gut? Und was braucht die Welt? Richtig beantwortet, bringen sie Dir Erfüllung. Strebst Du auch finanziellen Wohlstand an, dann ergänze die Reihe an Fragen mit der Frage: Wofür werde ich bezahlt? Ohne Sinn im Leben gibt es keine erfüllende Aufgabe und keine Richtung, in die Du Dich gezielt entwickeln kannst.

4. /Die Opferrolle

"Die meisten Menschen geben ihre Macht auf, indem sie denken, sie hätten keine."

Wenn uns eine Situation überfordert und wir uns handlungsunfähig fühlen, neigen wir gerne und nicht selten dazu plötzlich intensiv der Frage nach der ‚Schuld‘ nachzugehen und uns damit in die Rolle des Opfers versetzen. Leider bringt uns das nicht weiter. Egal, ob wir selber ‚schuld‘ an der Krise waren oder jemand anderes oder gar ein saublöder Zufall, die Schuldfrage lenkt uns vom Kern und damit vom richtigen Handeln ab – und dazu müssen wir vorher oft Grenzen und Ängste überwinden. Wir müssen die Verantwortung übernehmen und aktiv werden. Wenn Du feststellst, dass Du anderen oder was auch immer die Schuld für Deine Krise gibst, frage Dich was Du selber dazu beigetragen hast und finde genau dafür Lösungen. Nur so kannst Du gestärkt aus dieser Krise kommen und für die Zukunft daraus lernen.

/Schlussgedanken

"Lass dich nicht unterkriegen, sie frech und wild und wunderbar!"

In diesem Sinne: Mach Dir immer bewusst, dass Du nur einen Gedanken von einem erfüllten Leben entfernt bist.

Im nächsten Blogartikel geht es weiter mit dem zweiten Teil von „12 Gründe, die die meisten Frauen davon abhalten nach einer Krise wieder in die Kraft zu kommen und endlich glücklich zu werden“

Sei gespannt und bis zum nächsten Mal!
Deine Pam

Sei die Heldin deines Lebens -
Sei einzigartig. Sei du selbst.

Wenn Du mehr erfahren willst zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Stressmanagement und Resilienztraining, dann komm in meine Facebook Gruppe „Sei die Heldin deines Lebens – Sei einzigartig. Sei du selbst.“! Lass Dich regelmäßig von mir inspirieren und erhalte auch von den anderen Gruppenmitgliederinnen konstruktive und wertschätzende Unterstützung bei Deinen aktuellsten Themen.